Reduzieren Sie das Risiko von Fehlalarmen. Dank Detektoren mit PET-Immunität
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Installieren Sie Alarmanlagen bei Kunden mit Haustieren? Dann kennen Sie sicherlich das Problem von Fehlalarmen, die häufig durch Tiere ausgelöst werden. Mit PIR-Bewegungsmeldern mit PET Immunität lässt sich dieses Problem deutlich reduzieren. Voraussetzung ist jedoch die richtige Platzierung sowie die Beachtung der technischen Grenzen des Produkts.
Was ist PET Immunität?
PET Immunität bezeichnet die Fähigkeit passiver Infrarot-Bewegungsmelder (PIR), Fehlalarme durch Haustiere zu minimieren.
Wie funktioniert das?
Bei den Detektoren JA-110P PET und JA-154P PET kommt eine spezielle Fresnel-Linse zum Einsatz, die vor dem Sensor angebracht ist. Ihre Erkennungscharakteristik blendet den unteren Bereich des Sichtfeldes gezielt aus, sodass Bewegungen von Kleintieren in diesem Bereich nicht als Alarmereignis gewertet werden.
Beide Geräte sind serienmäßig mit dieser Linse ausgestattet und entsprechen der Sicherheitsstufe 2.
Wie funktioniert das?
Die Funktion der PET Immunität wird in der folgenden Abbildung veranschaulicht: Bei korrekter Installation erkennt der Detektor eine Person zuverlässig aus einer Entfernung von etwa 3,5 Metern. Gleichzeitig ignoriert er dank der speziellen Linse kleinere Tiere, die sich am Boden bewegen – bis zu einer Distanz von rund 7,5 Metern.
Wichtig ist dabei: Das Gerät ist so konzipiert, dass Bewegungen direkt über dem Boden ausgeblendet werden. Befindet sich ein Tier jedoch auf erhöhten Flächen, beispielsweise auf Möbeln, kann es in den Erkennungsbereich gelangen und einen Alarm auslösen.
Die PET Immunität wirkt hauptsächlich bei kleineren Tieren. Grundsätzlich gilt: Je kleiner das Tier und je größer die Entfernung zum Detektor, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer Alarmauslösung – selbst dann, wenn die Erkennungszone teilweise durchquert wird.


Achtung
Detektoren mit grundlegender PET Immunität können Tiere wie Katzen, Papageien oder andere Tiere nicht zuverlässig ignorieren, wenn sie sich in erhöhter Position in der Nähe des Detektors bewegen.
Ebenso kann die Bewegung eines Roboterstaubsaugers problematisch sein: Während des Betriebs steigende warme Luft kann die Erfassungszone über dem Boden beeinflussen und unter Umständen eine Auslösung verursachen.
Voraussetzungen für eine zuverlässige Funktion
Damit die Detektoren korrekt arbeiten, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
Geeignete Raumgröße und -form
- In zu großen Räumen kann es zu einer unerwünschten Erkennung von Tieren in größerer Entfernung kommen.
- In sehr kleinen Räumen besteht hingegen die Gefahr, dass ein Eindringling nicht zuverlässig erkannt wird.
Optimale Montagehöhe (ca. 2,2 m)
- Wird der Detektor zu hoch unter der Decke montiert, wird der Raum nicht vollständig abgedeckt.
- Idealerweise erfolgt die Installation in einer Ecke gegenüber dem Eingang – nicht direkt über der Tür –, um eine zuverlässige Erfassung zu gewährleisten und ein Umgehen des Detektors zu erschweren.









